Unser Eigenheim befindet sich in Niederöblarn, einem kleinen malerischen Örtchen, 
welches zwischen der Bezikrshauptstadt Liezen und der Skistadt Schladming liegt.


Ein Leben ohne Haustiere käme für uns nicht in Frage - ich habe meine erste Katze mit ca. 4 Jahren
bekommen - so liegt es Nahe, dass unser Haus nicht nur von 2beinern bewohnt wird.


Anfang 2003 sind wir eigentlich durch einen Zufall auf die Rasse der Maine Coon gestoßen

und gleich von Beginn an ließ mich der Gedanke nicht los auch einmal ein so genannter "Züchter" zu werden.
Vom Sternzeichen Steinbock und somit sehr willensstark beschloss ich diesen Gedanken in die Tat 
umzusetzen. Hätte ich damals gewusst was auf diesen so genannten "Züchter" zukommen kann.......wäre 
wahrscheinlich alles ganz anders gekommen! 


Es wäre sicherlich ein leichtes 2 Katzen miteinander zu verpaaren, will man dies aber gewissenhaft 
und seriös machen - eben als "Züchter" - gehört viel mehr dazu:
Es fängt bei der richtigen AUSWAHL der zukünftigen Zuchttiere an (das heißt Stammbäume erforschen) 
geht dann weiter zum KAUF der ZUCHTTIERE (die nicht gerade billig sind), diese wollen dann 
ordentlich und gesund aufgezogen werden (beim Kauf sind die Tiere ja meistens erst 3-4 Monate alt), 
dann folgen die GESUNDHEITSTESTS wie
HCM (Hypertrophe Cardiomyopathie = Herzmuskelerkrankung die zum Tod führen kann)
PKD (Polycystic Kidney Disease = Nierenerkrankung) und HD (Hüftgelenksdysplasie),
welche für einen seriösen Züchter selbstverständlich sind, und erst wenn diese Tests erfolgreich 
bestanden sind, dürfen Kater u. Katze miteinander verpaart werden. 


Durch jahrelange In- bzw. Linienzucht, vor allem in den 70ern und 80ern, 
brachte man zwar einerseits Katzen mit guter Showqualität hervor, andererseits wurden aber auch 
o.g. Krankheiten in den Erbanlagen gefestigt und zusätzliche "Defizite" wie Abnahme der Fitness, 
geringe Wurfgrößen, Missbildungen, geringe Überlebensrate der Nachkommen usw. traten auf. 
Auf Grund dieser nicht so tollen Tatsachen habe ich mich bei der Maine Coon Zucht für das 
OUTCROSSING entschieden. Outcrossing bedeutet das Verpaaren von Katzen 
mit unterschiedlichen Blutlinien. Wohlgemerkt - es ist kein Allheil- oder Wundermittel 
und noch dazu nicht gerade einfach, da Outcrosstiere oft nicht dem so genannten 
Rassestandart entsprechen, d.h. sie sind kleiner im Körperbau - dafür aber oft stämmiger u. schwerer, 
haben kleinere Ohren u. meist auch ein fliehendes Kinn. Bei der immer größer werdenden 
"Fangemeinde" der Show- u. Ausstellungskatzen kein gerade leichtes "Dasein". 
Trotzdem habe ich mir den Spruch "Qualität vor Quantität" zum Motto gemacht 
und möchte diesen Weg mit oft nur 2-3 Würfe pro Jahr weitergehen.